2. Lüneburger Museumsnacht
war ein Riesenerfolg

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2. Lüneburger Museumsnacht

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Geschichten und Geschichte, kultureller Spaß für jung und alt
auf der 2. Lüneburger Museumsnacht

Der Erfolg des letzten Jahres konnte in jeder Hinsicht noch einmal übertroffen werden.
Die hervorragende Resonanz aus dem vergangenen Jahr und auch mehr Museen und Programmen lockten fast 6000 Besucher in die sieben Lüneburger Museen, annähernd doppelt soviel wie bei der Premiere 2000.
Eröffnung der 2. Lüneburger Museumsnacht durch Oberbürgermeister Ulrich Mädge
Eröffnung der 2. Lüneburger Museumsnacht durch Oberbürgermeister Ulrich Mädge
Bei der Eröffnungsfeier im Rathaus lobte Oberbürgermeister Ulrich Mädge Organisator Axel Schlemann von der Erlebnisschmiede Natur&Freizeit, und die Projektgruppe der Museumsnacht, die Vertreter der sieben Museen, für das umfangreiche und interessante Angebot und dessen nachhaltigen Auswirkungen für die Stadt Lüneburg!
Das Alte Rathaus, das Brauereimuseum, das Museum für das Fürstentum, das Naturmuseum, das Ostpreusische Landesmuseum und erstmalig das Kloster Lüne mit dem Teppichmuseum und das Deutsche Salzmuseum zeigten bis 24.00 Uhr kulturelle Vielfalt und ein buntes Programm für alle Altersklassen.

Einer der schönsten Eindrücke war, daß trotz des Andrangs und des Trubels die Stimmung unter den Abendschwärmern nicht nur ausgelasssen, sondern auch völlig entspannt war. Überall begeisterte Gesichter und ein munterer, fröhlicher Austausch über das Erlebte. Das war an jeder Ecke zu erleben, nicht nur in den Museen, sondern auch überall in den Straßen.

Einige Highlights des Abends:

Die Höfischen Tänze, vorgeführt vom Tanzkreis von May Pause im überquellenden Fürstensaal des Rathauses oder die unermüdliche "Bierverkostung" im Brauereimuseum unter Arthur Wohlers und der freundlichen Einweisung der "Massen" durch Isabella v. Oestereich von der Holsten Brauerei, waren ein "voller" Erfolg.

Höfischen Tänze, vorgeführt vom Tanzkreis von May Pause
Höfischen Tänze, vorgeführt
vom Tanzkreis von May Pause
 
Die Jäger der Nacht, lebende Eulen auf dem Innenhof des Naturmuseums
Die "Jäger der Nacht", lebende Eulen auf dem Innenhof des Naturmuseums
Besonders erfreulich waren die Angebote für Familien mit Kindern im Naturmuseum und im Ostpreusischen Landesmuseum. Die "Jäger der Nacht", lebende Eulen auf dem Innenhof des Naturmuseums und die "Nachtwandler", lebende Flußkrebse beeindruckten "hautnah" kleine und große NachtschwärmerInnen der Museumsnacht.

Auch Zauberkünstler Crato mit seiner "Schwarzen Magie" und Zauberschüler Harry Potter und seine Freunde in der Drachenhöhle unter dem Museum, zogen nicht nur "Potter Fans" in ihren Bann.

Im Ostpreusischen Landesmuseum konnten kleine KünstlerInnen mit "Bildern zur Nacht" ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Nicht nur mit nachtblau und zitronengelb, ob gemalt oder gedruckt - nachts sieht die Welt einfach anders aus.
Neben dem museumspädagogischen Angebot, "Ostpreußischen Spezialitäten," wie "Königberger Fleck, Schmandglumse, Menschkinnes",...ging es im Ostpreußischen Landesmuseum wieder einmal handfest zur Sache.

Die Gruppe "Tanz Oriental und das Polnische Folklore-Ensembles "Mazurskie Pofajdoki" tanzten sich nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern es wurden auch einige "Freiwillige" gegriffen, um diese in das fröhliches Treiben mit einzubeziehen.

Das Polnische Folklore-Ensembles Mazurskie Pofajdoki unterwegs...
Das Polnische Folklore-Ensembles "Mazurskie Pofajdoki" unterwegs...
In den vielen Sonderführungen erfuhr man Wissenswertes, Interessantes und nie Geahntes über Begebenheiten ,Objekte...und ihre spannenden Geschichten in allen Museen.

Im Museum für das Fürstentum Lüneburg wurden verschiedene Kleinsammlungen und deren Geschichte vorgestellt. So z.B. Geschichten über die Goldschmiedekunst im 15. Und 16. Jahrhundert in Lüneburg und die Geschichte des großen Ratssilberschatzes der Stadt Lüneburg.

Karola Kröll informierte die Museumsnachtbesucher über die Kloaken Lüneburgs
Karola Kröll informierte die Museumsnachtbesucher über die Kloaken Lüneburgs...
Wie Fundstücke indianischer Hochkulturen in die Sammlung des Museums für das Fürstentum Lüneburg gelangten, erfuhr man in dem Vortrag "Von Afrika nach Lüneburg - auf den Spuren der ersten Menschen".

Besonderen Anklang fand die Kurzführung über die Kloaken Lüneburgs . "Die Kloake - Eine Goldgrube" ist eine neue Ausstellungseinheit im Museum.

Auch die beiden "Newcomer", das Kloster Lüne und das Salzmuseum fanden großen Zuspruch. Die Historische Modenschau im Kloster Lüne, vorgestellt und erläutert von Rotraut Kahle und "gespielt" von StadtführerInnen in historischen Gewändern der Lüneburg Marketing GmbH, war durch die sich davor drängenden "Menschenmauern" kaum zu sehen.
Die StadtführerInnen, gewandet im Stil ihrer Zeit, dokumentierten als VertreterInnen berühmter Persönlichkeiten deren Geschichte oder auch Lebensart.

Die Kostüme, angefertigt von Rotraut Kahle nach alten Bildern, gaben dem (modernen) Teppichmuseum des Klosters einen besonderen historischen Rahmen.

Historische Modenschau, vorgestellt und erläutert von Rotraut Kahle
Historische Modenschau, vorgestellt und
erläutert von Rotraut Kahle
Der weitere Programmpunkt, das Sticken des "Klosterstichs" im Refektorium mit den "Benediktinerinnen" (ein privater Arbeitskreis, Sticken nach alten Motiven des Klosterstichs) wirkte im Kerzenlicht einfach zauberhaft.
Besonders interessant und fast mystisch im Kreuzgang des Klosters, die Licht- und Klanginstallation von Bernd Plake als Verbindung von "Vergangenem" und der heutigen Zeit.
Salzsieden im Deutschen Salzmuseum
Salzsieden im Deutschen Salzmuseum
Das Salzmuseum bot "Salzzauber mit "Konrad dem Kuriositätenkünstler" und Salzsieden bei Fackelschein.

Dazu gab es "salzige Schweinereien" im Café Salzsau und Eindrücke vom ehemaligen Senkungsgebiet der Stadt Lüneburg "verSALZen, ver Senkt und fast beStadtet" in der Sonderausstellung im Eselsstall.

Zu hören gab es Madrigale und Minnegesänge von "The Madrigal Minstrel Four" in Originalkostümen im Rathaus und Liebeslieder auf der Harfe von Thomas Breckheimer im Museum für das Fürstentum Lüneburg. Eine Feuershow auf dem Marktplatz und eine zauberhafte Variétéshow (Pip, Pat & Jojo-Varieté-Show) im Rathaus rundeten das Programm ab.

Um der Ermüdung von Besuchern vorzubeugen, fuhren der Kutschenservice der Lüneburger Stadtrundfahrten und ein Bus-Shuttle (Kloster Lüne) vollbeladen durch die 2. Museumsnacht.

Für Oberbürgermeister Ulrich Mädge und die Stadt Lüneburg ist diese Veranstaltung auch in allen Bereichen ein voller Erfolg; und vielleicht auch ein "Anreiz" für die wunderschönen Kulturstätten und Heimatmuseen des Landkreises "Ähnliches" im Landkreis zu organisieren!?

 


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