Tag des offenen Denkmals

"Schule als Denkmal - Denkmal als Schule"

09 September 2001
Johannes-Rabeler-Schule Johannes-Rabeler-Schule
 
Heiliggeistschule Lüneburg Heiliggeistschule
 
Wilhelm-Raabe-Schule Lüneburg Wilhelm-Raabe-Schule
 
Schule Stadtmitte (Johanneum) Schule Stadtmitte (Johanneum)
 
Landeskrankenhaus Lüneburg Landeskrankenhaus
 
Die drei Lüneburger Altstadtkirchen St. Michaeliskirche
 
  Fahrtknechthaus
 
  Wärterstellwerk Lnw
 
Wasserturm Lüneburg Wasserturm
 
Der Tag des offenen Denkmals hat seinen Ursprung in Frankreich, wo er erstmals 1984 veranstaltet wurde.
Der Europarat griff den Gedanken auf und rief 1991 die "European Heritage Days" ins Leben.
Seit 1993 wird der Tag in Deutschland gefeiert.
Die Koordination liegt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die in Lüneburg u.a. die Sanierung des Alten Krans und Restaurierungen im Rathaus fördert.

Der Tag des offenen Denkmals hat ein bundesweites Schwerpunktthema:
"Schule als Denkmal - Denkmal als Schule".

Das älteste noch bestehende Schulgebäude Lüneburgs, die heutige Johannes-Rabeler-Schule, ist 173 Jahre alt. Die ersten Schulräume Lüneburgs im Michaeliskloster auf dem Kalkberg wurden vor 630 Jahren zerstört. Die ältesten zum Unterricht genutzten Räume befinden sich seit 185 Jahren im ehemaligen Heiliggeisthospital.
Die heutige Schule Stadtmitte wird häufig "Altes Johanneum" genannt. Dort war das "Jojo" von 1872 bis 1978 untergebracht. Eigentlich ist die Johannes-Rabeler-Schule das Alte Johanneum. Als die Johanniter dort auszogen, begann in den Klassenräumen der Unterricht der Mädchenschule, die 1908 in die Feldstraße zog.
Im Heiliggeisthospital war seit 1816 neben der Volksschule auch die erste Bürgerschule. Diese zog bald in ein Haus an der Münze, dann zum Graalwall. Das Gebäude wurde 1962 abgerissen.
Ebenfalls aus dem Stadtbild verschwunden ist die 1563 erbaute Michaelisschule, die 1792 abgebrochen wurde.

Einen Teil der wechselvollen Schulgeschichte Lüneburgs können Sie am Tag des offenen Denkmals, den die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in diesem Jahr unter das Motto "Schule als Denkmal - Denkmal als Schule" stellt, kennen lernen. Schüler und Lehrer führen durch die historischen Gebäude, erklären deren Geschichte und berichten über das heutige Schulleben in alten Mauern.

Das kleine Fahrtknechthaus hinter der Bardowicker Mauer schildert das Wohnen kleiner Leute.
Das Niedersächsische Landeskrankenhaus feiert seinen 100. Geburtstag. Das Stellwerk "Lnw" ist Technikgeschichte. Und von der Plattform des Wasserturmes an der Nordlandhalle hat man einen Blick über die gesamte Altstadt Lüneburgs.

Dr. Edgar Ring - Stadt Lüneburg - Denkmalpflege

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