September 2003

Aktuelles aus Lüneburg   

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20 Jahre Alte Handwerkerstraße
in der Lüneburger Altstadt

am 06. und 07. September 2003
rund um St. Michaelis

Alte Handwerkerstrasse Lüneburg 2003
 
[Alte Handwerkerstraße]     [Galerie 1]    [Galerie 2]    [Galerie 3]   
 
 
In die Zeit der Renaissance, etwa zwischen 1500 und 1550, wurden die Besucher Lüneburgs versetzt, als sie am 06. und 07. September 2003 anlässlich der ALTEN HANDWERKERSTRASSE in die Altstadt rund um die Michaeliskirche gekommen sind.

Nach einjähriger Pause hat sich die Alte Handwerkerstrasse zurückgemeldet. Und auch dieses Jahr lockte dieses einmalige Fest bei schönem Sommerwetter wieder Tausende von Besucher aus nah und fern in die engen Gassen der malerischen Altstadt Lüneburgs.

Im Mittelpunkt des Festes stehen das Alltagsleben und die Handwerkskunst damaliger Zünfte und Gewerke. Darüber hinaus bevölkern Bauern, Soldaten, Musikanten, Bettler und spielende Kinder die alten Gassen.

 
Betritt man die Altstadt in Lüneburg, um auf das Fest zu gelangen, muss man als erstes eines der fünf bewachten Tore durchschreiten und einen Wegzoll zahlen...

In historischen Kostümen, vor den alten Häusern, viele davon restauriert, stehen in langen Reihen überdachte Holzstände. Unter ihrem Schutz arbeiten Handwerker, bieten Kaufleute ihre Waren an und sitzen Gäste vor Trinkstuben.

Vertreter der alten Handwerkskunst beantworteten gerne die vielen Fragen der BesucherInnen. Die Schmiedekunst, die Töpferei, das Salzsieden, die Kerzenzieherei, das Korbflechten, Weben, Flachsen, die,Hutmacherei, u.v.m. konnten die Besucher hautnah erleben und einiges Wissenswertes mit nach Hause nehmen. Weiterhin gab es Musik und Tanz aus alten Zeiten, Kulinarisches wie z.B. Schmalzbrote, Brezeln und Bratwürste der besonderen Art.

An der Stadtwache musste jeder vorbei...
An der Stadtwache musste
jeder vorbei...
 
Am Pranger...
Am Pranger...
Die Stadtwachen boten den Zeitreisenden den nötigen Schutz zum Beispiel vor Hexen, die sich immer wieder in die Altstadt schlichen. Erkannten sie eine Hexe an ihrem roten Haar, wurde sie an den Pranger gestellt. Doch meistens hatten die Altstadtfestbesucher ein sanftes Gemüt und kauften oder küssten die Armselige wieder frei…

Organisiert wird die Alte Handwerkerstraße vom Arbeitskreis Lüneburger Altstadt ALA e.V., ein Zusammenschluss engagierter BürgerInnen zur Rettung und zum Erhalt der historischen Altstadt von Lüneburg. Die Erlöse des Festes fließen in die Restaurierung der alten Gemäuer. Eines der größten Projekte, die Restaurierung des Alten Krans am Stintmarkt wird dieses Jahr im September abgeschlossen.

 
Die Stadtpfeiferei, Gaukler, Musiker, Madrigale und Hexen am Pranger… - zum 20- jährigen Jubiläum wurde Einiges geboten.

Die BesucherInnen erlebten einen eindrucksvollen und auch erholsamen Nachmittag. Denn bei einem Besuch der Alten Handwerkerstraße erlebt man immer wieder diese einmalige, erholsame und entspannte Atmosphäre. Einen Eindruck dieser Zeitreise erhalten Sie in unserer Fotogalerie.

A-capella mit den Madrigal Minstrel Four in der St. Michaeliskirche
A-capella mit den Madrigal Minstrel Four in der St. Michaeliskirche

Die 21. Alte Handwerkerstraße findet leider erst in zwei Jahren wieder statt:
Am ersten Wochenende im September 2005.

Freuen können Sie sich aber jetzt schon auf den Historischen Christmarkt rund um St. Michaelis, der wie gewohnt jährlich stattfindet: 06. und 07. Dezember 2003

 
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